Die Telekommunikations- und Medienbranche im Umbruch – Fünf Bedrohungen für traditionelle Geschäftsmodelle

Es gibt derzeit kaum eine Industrie, die sich so schnell wandelt wie der TIME-Sektor (Telekommunikation, IT, Medien und Entertainment). Das Medienverhalten hat sich durch neue Technologien stark verändert – vor fünf Jahren wurde das erste iPhone vorgestellt und im Markt eingeführt, heute führt kein Weg an Smartphones und Tablet-Computern vorbei und die damals vorherrschenden Mobiltelefone werden zu Auslaufmodellen. Zugleich sind die Kunden selbst mittels neuer Kommunikationsplattformen zu Inhalte-Entwicklern und Meinungsmachern geworden. Während die Branche vor einer Dekade noch darum kämpfte, die Internetnutzung in Deutschland salonfähig zu machen und die allgemeine Verbreitung des Mediums zu steigern, gelingt es den Dienste- und Infrastrukturanbietern heute kaum noch, die angebotenen Services und die Kapazität der Übertragungsnetze den Kundenbedürfnissen anzupassen. Der schnelle und stetige Wandel zwingt die traditionellen Telekommunikations- und Medienunternehmen dazu, sich heute mehr denn je ständig neu zu erfinden und den neuen Herausforderungen anzupassen. Die Schwierigkeit dabei liegt nicht an den neuen Technologien, sondern an der DNA der Unternehmen: Die Mitarbeiter denken in „Hardware“, die neue Welt ist aber „Software“. 


Umsätze in Wachstumsregionen erschließen und sichern: Warum Shared Service Center helfen können und wie Sie diese erfolgreich installieren

Die Herausforderungen für die meisten Manager haben sich in den letzten ein bis zwei Jahren merklich geändert. Neben Engpässen in der Finanzierung und striktem Kostenmanagement steht nun die Erschließung und Sicherung neuer Wachstumsperspektiven außerhalb der angestammten Kernmärkte ganz oben auf der Agenda - insbesondere vor dem Hintergrund eher mittelmäßiger Perspektiven in Westeuropa und den USA. Das gilt vor allem für den berühmten deutschen Mittelstand und Hidden Champions, die traditionell stark vom Export abhängig sind. Aber auch große internationale Spieler sehen sich aufgrund stagnierender Märkte oder fehlender Opportunitäten im traditionellen Kerngeschäft mehr und mehr dazu gezwungen, neue geographische Spielfelder zu betreten bzw. ihre Stellung dort zu verteidigen und weiter auszubauen.
Vor diesem Hintergrund scheint es logisch, dass derzeit in vielen Unternehmen die Finanz- und Strategieabteilungen Überstunden schieben und sich die klassischen Strategieberater über volle Auftragsbücher freuen können. Eins aber wird häufig vernachlässigt: Egal ob angrenzende oder gänzlich neue Geschäftsfelder, egal ob organisches oder akquisitorisches Wachstum – zusätzliche Märkte und Produkte bedeuten immer auch mehr Komplexität. Sind also die internen Voraussetzungen für zusätzliches Wachstum tatsächlich und rechtzeitig geschaffen? Oder scheitern die ambitionierten Strategien, weil diese nur so gut sein können wie ihre konkrete Umsetzung?
AlixPartners unterstützt Klienten seit Langem erfolgreich im Kontext von Due Diligence Projekten und Post Merger Integration. In vielen Fällen sind auch Shared Service Center eine gute Lösung, um die zusätzliche Komplexität operativ in den Griff zu bekommen: Sie können neben Möglichkeiten zur Kosteneinsparungen vor allem als eine Plattform dienen, die dem Management vor Ort eine stärkere Konzentration auf das operative Geschäft ermöglichen, und zudem der Zentrale gestatten, neue Geschäfte quasi „plug and play“ hinzuzufügen. AlixPartners zeigt Ihnen, worauf es bei der Einführung von Shared Service Centern ankommt.


Europa vor dem „Double-Dip“ – wie CFOs ihre Unternehmen auf die Krise vorbereiten

Dass sich die aktuellen Probleme der Staatsverschuldung und Bankenkrise ähnlich negativ wie 2008 auf das Bruttoinlandsprodukt auswirken werden, ist kein Geheimnis. Die Frage lautet daher nicht, ob die Krise kommt, sondern vielmehr wie stark sie Unternehmen in verschiedenen Branchen betreffen wird, und wie sich Unternehmen und deren CFOs bereits heute darauf einstellen können. Während sich die Erwartungen an das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in rasanter Geschwindigkeit der Nulllinie nähern, haben viele Entscheidungsträger bereits begonnen, ihre Unternehmen (wieder) wetterfest zu machen.
Was beobachten wir? Was ist die aktuelle CFO-Agenda? Dazu haben wir im September und Oktober dieses Jahres 30 CFOs von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen befragt. Die von uns befragten CFOs haben jeweils einen Finanzinvestor auf Gesellschafterseite und eine syndizierte Buy-out Finanzierung in ihrer Bilanz. Sie sind umso mehr dem Risiko eines Konjunkturumschwungs ausgesetzt, weil sie in der Regel relativ hoch verschuldet sind. Damit stellen die Ergebnisse der Umfrage einen guten Lackmustest für andere Unternehmen dar.


Die Luft- und Raumfahrtindustrie im Spannungsfeld von Produktionssteigerung und Budgetkürzung

Die Luft- und Raumfahrtindustrie steht weltweit vor schwerwiegenden und ambivalenten Herausforderungen: Während die Liefernachfrage in der zivilen Luftfahrt bis zum Jahr 2014 um 25 Prozent steigen wird, kürzen Regierungen weltweit im Zuge der Budgetknappheit ihre Rüstungsausgaben. Gleichzeitig verlagern OEMs die Wertschöpfungsaktivitäten und Risiken zunehmend auf ihre Lieferanten. Diese Entwicklungen dürften besonders die Zulieferer erheblich unter Druck setzen. Einerseits muss die Produktion schnell und deutlich aufgestockt werden, um dem steigenden Bedarf nach Passagierflugzeugen nachzukommen. Andererseits gilt es die Herausforderung zu meistern, sich auf die erwarteten Budgetkürzungen und den wachsenden Rentabilitätsdruck im militärischen Bereich einzustellen. Vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Rahmenbedingungen für M&A Aktivitäten äußerst günstig, so dass Übernahmen und Firmenzusammenschlüsse vor allem auf der Zulieferseite zu erwarten sind.


 

Partner auf Zeit - Private Equity als Finanzierungsalternative für den Mittelstand

Angesichts des anhaltend volatilen Wirtschaftsklimas und vieler volkswirtschaftlicher Unwägbarkeiten sind viele Risiken für die wirtschaftliche Zukunft mittelständischer Unternehmen noch längst nicht gebannt. Der Mittelstand steht weiterhin unter großem Handlungsdruck und seine finanzielle Situation erholt sich deutlich langsamer als die wirtschaftliche Lage. Klassische Bankdarlehen, die typische Finanzierungsform des Mittelstands, sind nach wie vor nur eingeschränkt verfügbar, und der Kapitalmarktzugang kommt trotz neu geschaffener Plattformen wie Bondm für viele zunächst einmal nicht in Frage. Die Kapitalstruktur der Unternehmen, insbesondere die Eigenkapitalausstattung, muss jedoch stimmen, um neue Potentiale erschließen und sinnvolleWachstumschancen nutzen zu können. Insbesondere Private Equity kann hier eine Lösung bieten und den nötigen unternehmerischen Freiraum schaffen. 

 


Capacity Boost Programm - Wege aus dem Kapazitätsengpass in der Automobilindustrie

Der weltweite Markt für Automobile wächst, angetrieben insbesondere von der Nachfrage in den BRIC-Staaten und gestützt durch die wieder erstarkten westlichen Märkte. Zusätzlich angeheizt durch die Folgen der Japan-Krise kämpfen die Manager und ihre Teams entlang der Lieferkette mit Engpässen und längeren Lieferzeiten. Die Endverbraucher müssen bei vielen Baureihen auf ihr bestelltes Fahrzeug warten und bekommen oft erst sehr spät einen verlässlichen Liefertermin genannt. Verkürzte Lieferzeiten zu erreichen, hat deshalb einen direkten Einfluss auf die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und damit auch auf die Steigerung von Umsatz und Profit. Wie können Kapazitäten schnell und kapitalschonend ausgebaut werden? Und welche Schlüsse ziehen Manager aus den aktuellen Erfahrungen für zukünftige Entscheidungen? Ein ganzheitliches Kapazitätsmanagement ist in vielen Fällen die Lösung.
 
 


"All hands on cash" - die Lehren aus der Finanzkrise für die Neuausrichtung der Treasury-Funktion

Cash is king“ war das Motto während der Finanzkrise. Dadurch wurde ein Unternehmensbereich schlagartig in den Mittelpunkt des Interesses gerückt: Treasury. Damit diese Abteilung einen maximalen Wertbeitrag leisten kann, ist die enge Verzahnung mit allen Unternehmensbereichen notwendig. Dazu müssen die Arbeitsabläufe unter einem ganzheitlichen Blickwinkel betrachtet und angepasst werden.



 


 


 


Einkauf in der zweiten Dekade – Volatilität wird zum Normalzustand

Die Rohstoffpreise steigen wieder. Seit ihrem krisenbedingten scharfen Einbruch Anfang 2009 haben wir massive Preisschwankungen gesehen, mit einen Anstieg von über 100% in vielen Segmenten, von Metallen über chemische Rohstoffe bis hin zu Lebensmitteln. Die in dieser Größenordnung noch vor wenigen Jahren unbekannte Volatilität wird weiter anhalten, sei es durch den nach wie vor steigenden Bedarf in China, Naturkatastrophen, politische Unruhen oder aber durch Spekulation. Viele Stimmen warnen bereits vor einem ähnlichen Verlauf wie 2008. Heißt das etwa, dass wir nur wieder die gleichen Rezepte anwenden müssen wie nach der letzten Krise, die – zumindest in Deutschland – so schnell und gut überwunden wurde?



 


Herausforderung Standard-Mezzanine

 

Kostengünstig und einfach erschien vielen Unternehmen der von 2004 bis 2007 angebotene Zugang zu nachrangigem Kapital über Standard Mezzanine. Im Mai 2011 standen die ersten Mezzanine-Programme zur endfälligen Tilgung an. Bis zum Jahr 2014 wird sich das Rückzahlungsvolumen auf bis zu 3,1 Mrd. EUR belaufen. Auch wenn aktuelle Studien Befürchtungen einer bevorstehenden schwerwiegende Finanzierungsklemme nicht bestätigen, wird die Ablösung von Standard-Mezzanine für viele mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sein, denen Refinanzierungslösungen fehlen. Auf diese Herausforderung können sich die Unternehmen jedoch vorbereiten.
 



 


Bevor es zu spät ist

Das Insolvenzplanverfahren kann angeschlagene Unternehmen retten. Weshalb wird es so selten genutzt?


 


 


Distressed M&A

Die Übernahme von Porsche durch den Volkswagen Konzern ist sicherlich eine der spektakulärsten krisenbedingten Übernahmen („Distressed M&A“) seit Anfang der aktuellen Wirtschaftskrise. Auf der anderen Seite hat die Wirtschaftskrise bisher noch nicht zu dem Übernahmeboom geführt, den viele Experten erwarten. Denn obwohl die Unternehmensbewertungen enorm gefallen sind, entsprechen die Preisvorstellungen der Verkäufer noch nicht denen der Käufer. Dies könnte sich in naher Zukunft ändern, da weltweit bei vielen Unternehmen in fast allen Branchen trotz weitreichender Kostensenkungsprogramme die Liquidität sich weiter verknappt.


 

Pre- und Post-Merger Integration und M&A-Support für erfolgreiche Transaktionen

Übernahmen sanierungsbedürftiger Unternehmen sind die Königsklasse für Manager. Jede Übernahme von signifikanter Größe reißt das Management aus der operativen Normalität. Die Restrukturierung eines problembehafteten Unternehmens ist für viele Manager zudem ein völlig ungewohntes Terrain. Starke Nerven allein reichen für einen erfolgreichen Gesamtprozess nicht aus.

 



 



 


Neue Autolandschaft

Die derzeitige Krise wird die Automobilindustrie dauerhaft verändern. Ein mittelfristig nur langsam wieder wachsender Markt, massive Überkapazitäten und ein sich verändernder Kundenbedarf zwingen vor allem die Zulieferindustrie zu einer radikalen Konsolidierung. Vorangetrieben wird dieser Umbau von den liquiden Playern der Branche und von Private Equity-Investoren.



 

Die Liquiditätsfalle

Bislang führten die Kreditversicherer in der öffentlichen Wahrnehmung eher ein Schattendasein. Dabei sind sie bei Lichte betrachtet ein ökonomisches Schwergewicht: In Deutschland sind derzeit Lieferantenkredite in einem geschätzten Volumen von etwa 300 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfall des Schuldners versichert. Die hierfür genutzten Warenkreditversicherungen (kurz WKV) werden nur von einer Handvoll Unternehmen gezeichnet. Weil die Prämienerhöhungen und Limitkürzungen der Kreditversicherer viele mittelständische Unternehmen in Bedrängnis bringen, geriet die Branche ins Blickfeld der Öffentlichkeit und der Politik. Durch die verschärfte Risikovorsorge der Warenkreditversicherer droht vielen Unternehmen eine unerwartete Verschärfung ihrer Liquiditätssituation. Ein anonymisiertes Fallbeispiel aus der Praxis veranschaulicht die Zusammenhänge und zeigt, wie Handeisunternehmen sich gegen diese Falle wappnen können.


Was nun zu tun ist

Der Maschinenbau ist eine gewisse Zyklizität gewöhnt, doch in echten Krisen sind Strukturanpassungen häufig überlebensnotwendig; die Kosten müssen dann auf das Minimum herunter. Erste Maßnahmen sollten umgesetzt werden, sobald die Auftragslage nach unten zeigt. Das Motto ist "Bargeld regiert": An erster Stelle steht die Liquiditätsverbesserung durch Eintreiben ausstehender Forderungen, Strecken vorhandener Verbindlichkeiten, Abbau von Beständen und einen vorläufigen Investitionsstopp. Im Einkauf hellen Neuverhandlungen der Verträge sowie das stringente Ausnutzen von Rohstoffpreissenkungen und Volumenbündelungen. Und auf der Sachkostenseite bilden Stopps für einfach zu streichende Posten wie Dienstleisterverträge oder Reisen die ersten Kostensenkungsziele. Die meisten Unternehmen haben diese ersten Schritte bereits getan.




Restrukturierung in schwierigen Zeiten

In der akuten Wirtschafts- und Finanzkrise stellt das Austrocknen der Liquidität die größte Gefahr für Unternehmen dar - sie ist somit aktuell auch die größte Herausforderung für Restrukturierer. Auch Unternehmen, die bisher noch genügend Liquidität zur Verfügung haben, müssen dieses Thema ernst nehmen und rechtzeitig Schritte einleiten.